seiLeise.app – Die Weiterentwicklung der Bildersuche

Street Art entdecken. Gemeinsam dokumentieren.

Mit der seiLeise.app ent­wi­ckelt sich die seit 2020 bestehen­de Bil­der­su­che kon­se­quent wei­ter. Was ursprüng­lich als digi­ta­le Ent­de­ckungs­tour durch den urba­nen Raum begann, wird nun zu einer inter­ak­ti­ven Platt­form, auf der die Com­mu­ni­ty selbst aktiv am Auf­bau eines leben­di­gen Street-Art-Archivs mitwirkt.

Die Bil­der­su­che hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren hun­dert­tau­sen­de Men­schen dazu ein­ge­la­den, Städ­te mit ande­ren Augen zu sehen. Statt exak­ter Stand­or­te führ­ten Kar­ten mit Hin­wei­sen durch den öffent­li­chen Raum und mach­ten die Suche nach Street Art zu einem eige­nen Erleb­nis. Die Wer­ke wur­den nicht ein­fach besucht – sie muss­ten ent­deckt werden.

Mit der seiLeise.app geht die­ses Kon­zept den nächs­ten Schritt.

Aus einer sta­ti­schen Kar­te wird eine dyna­mi­sche Platt­form, auf der jede Ent­de­ckung, jede Zustands­mel­dung und jeder neue Fund unmit­tel­bar Teil eines gemein­schaft­lich auf­ge­bau­ten Archivs wird. Besu­cher sind nicht län­ger rei­ne Betrach­ter, son­dern wer­den selbst zu akti­ven Mitgestaltern.

Ein Archiv, das sich ständig verändert

Street Art gehört zu den ver­gäng­lichs­ten Kunst­for­men über­haupt. Regen, Son­ne, Bau­ar­bei­ten, Van­da­lis­mus oder bewuss­te Ent­fer­nung ver­än­dern den öffent­li­chen Raum jeden Tag. Gleich­zei­tig ent­ste­hen stän­dig neue Arbeiten.

Genau die­se Ver­än­de­rung macht den beson­de­ren Reiz der Street Art aus.

Die seiLeise.app ver­steht Ver­gäng­lich­keit des­halb nicht als Pro­blem, son­dern als wesent­li­chen Bestand­teil des künst­le­ri­schen Kon­zepts. Die Kar­te zeigt kei­nen end­gül­ti­gen Bestand, son­dern doku­men­tiert einen fort­lau­fen­den Pro­zess. Neue Wer­ke kom­men hin­zu, bestehen­de Arbei­ten altern, ver­än­dern sich oder ver­schwin­den wie­der. Dadurch ent­steht ein Archiv, das den tat­säch­li­chen Zustand der Street Art wider­spie­gelt und sich per­ma­nent weiterentwickelt.

Gemeinsam entsteht Wissen

Jeder regis­trier­te Nut­zer kann die Ent­wick­lung die­ses Archivs aktiv unterstützen.

Wer ein bis­lang unbe­kann­tes seiLeise-Werk ent­deckt, kann es doku­men­tie­ren und für die Lebens­dau­er des spe­zi­fi­schen Wer­kes als Erst­fin­der mit die­sem Fund ver­bun­den blei­ben. Bereits bekann­te Arbei­ten kön­nen hin­sicht­lich ihres aktu­el­len Zustands bewer­tet wer­den. So ent­steht durch vie­le ein­zel­ne Beob­ach­tun­gen ein aktu­el­les Bild dar­über, wel­che Wer­ke noch vor­han­den sind, beschä­digt wur­den oder inzwi­schen ver­schwun­den sind.

Die Qua­li­tät der Daten wird dabei nicht durch den Künst­ler allein, son­dern durch die Gemein­schaft gesi­chert. Meh­re­re unab­hän­gi­ge Rück­mel­dun­gen bestä­ti­gen Ver­än­de­run­gen und sor­gen dafür, dass die Kar­te aktu­ell und ver­läss­lich bleibt. Dadurch bleibt die Daten­bank stän­dig in Bewe­gung – genau wie die Street Art selbst.

Entdecken wird zum Spiel

Neben der Doku­men­ta­ti­on bringt die seiLeise.app eine spie­le­ri­sche Ebe­ne in die Street-Art-Suche.

Für doku­men­tier­te Ent­de­ckun­gen und Bei­trä­ge zur Pfle­ge der Kar­te sam­meln regis­trier­te Nut­zer Punk­te. Die­se flie­ßen in welt­wei­te und loka­le Rang­lis­ten ein und ermög­li­chen den Ver­gleich mit ande­ren Street-Art-Entdeckern.

Dabei steht nicht Geschwin­dig­keit im Vor­der­grund, son­dern Auf­merk­sam­keit und Kon­ti­nui­tät. Wer regel­mä­ßig unter­wegs ist, neue Wer­ke ent­deckt oder den Bestand der Kar­te aktu­ell hält, ver­bes­sert sei­ne Plat­zie­rung kontinuierlich.

Da sich die Kar­te stän­dig ver­än­dert, blei­ben auch die Rang­lis­ten dau­er­haft in Bewe­gung. Neue Wer­ke ent­ste­hen, ande­re ver­schwin­den wie­der und eröff­nen fort­lau­fend neue Mög­lich­kei­ten, Punk­te zu sammeln.

Wettbewerb zum Start der App

Mit der Ein­füh­rung der seiLeise.app star­tet gleich­zei­tig ein beglei­ten­der Wettbewerb.

Alle regis­trier­ten Nut­zer neh­men auto­ma­tisch teil und sam­meln Punk­te nach den regu­lä­ren Spiel­re­geln der App. Am Ende der Wett­be­werbs­pha­se wer­den sowohl die erfolg­reichs­ten Teil­neh­mer der glo­ba­len Rang­lis­te als auch die bes­ten Plat­zie­run­gen aus­ge­wähl­ter loka­ler Rang­lis­ten aus­ge­zeich­net. Zusätz­lich wird unter allen akti­ven Teil­neh­mern, die eine fest­ge­leg­te Min­dest­punkt­zahl erreicht haben, ein wei­te­rer Haupt­preis verlost.

Dadurch haben nicht nur die Spit­zen­plät­ze Aus­sicht auf einen Gewinn, son­dern alle Nut­zer, die sich aktiv an der Doku­men­ta­ti­on beteiligen.

Der Wett­be­werb ver­steht sich nicht als kurz­fris­ti­ges Wett­ren­nen, son­dern als Anreiz, gemein­sam ein mög­lichst voll­stän­di­ges und aktu­el­les Archiv der seiL­ei­se Street Art aufzubauen.

Mehr als eine Karte

Die seiLeise.app ist kei­ne klas­si­sche Navi­ga­ti­ons­an­wen­dung und kein gewöhn­li­cher Stadtführer.

Sie lädt dazu ein, auf­merk­sam durch den öffent­li­chen Raum zu gehen, Details wahr­zu­neh­men und Orte neu zu ent­de­cken. Stra­ßen, Hin­ter­hö­fe, Brü­cken oder Indus­trie­ge­bie­te wer­den zu Aus­stel­lungs­räu­men, deren Inhal­te sich stän­dig verändern.

Jede doku­men­tier­te Ent­de­ckung erwei­tert das gemein­sa­me Wis­sen über die Arbei­ten von seiL­ei­se. Jede Zustands­mel­dung trägt dazu bei, die Ent­wick­lung der Wer­ke über Jah­re hin­weg nach­voll­zieh­bar zu machen.

So ent­steht Schritt für Schritt ein leben­di­ges Archiv – auf­ge­baut von einer Com­mu­ni­ty, die Street Art nicht nur betrach­tet, son­dern aktiv begleitet.

Die seiLeise.app ist damit weit mehr als die Wei­ter­ent­wick­lung der Bil­der­su­che. Sie ver­bin­det Kunst, Bewe­gung, Ent­de­ckung und gemein­schaft­li­che Doku­men­ta­ti­on zu einem Pro­jekt, das sich mit jeder neu­en Ent­de­ckung weiterentwickelt.