Reverse Graffiti – Urbane Kunst im Dialog mit der Stadt
De // seiLeise erlangte primäre Bekanntheit durch seine Reverse Graffiti – eine Technik, die nur von wenigen Künstlern angewendet wird und sowohl technisches Know-how als auch spezielles Equipment erfordert. Anstatt die Wand wie üblich mit Farbe zu versehen, wird bei Reverse Graffiti die Oberfläche von Schmutz, Farbe und anderen Umwelteinflüssen gereinigt.
In der Anfangsphase seiner künstlerischen Praxis nutzte seiLeise Pressluftflasche und Sandstrahler als Hauptwerkzeuge. Diese Herangehensweise ermöglichte es ihm, seine grafischen Ideen aus dem digitalen Raum in den öffentlichen Raum zu übertragen, ohne dabei auf traditionelle Maltechniken angewiesen zu sein.
Mit seinen Reverse Graffitis schafft seiLeise sensible urbane Kunstwerke, die im Einklang mit dem Wandel des städtischen Raums entstehen und wieder verschwinden. Diese Werke verleihen ungenutzten Orten Würde und gestalten den öffentlichen Raum unautorisiert, jedoch ohne Sachbeschädigung zu verursachen.
Die Technik des Reverse Graffiti wurde vor etwa 20 – 25 Jahren von Künstlern wie Paul Curtis (“Moose”) und Klaus Dauven erstmals angewendet. seiLeise betrachtet diese Technik als eine Möglichkeit, Kunst im öffentlichen Raum zu schaffen, ohne gegen Gesetze zu verstoßen, und dabei rücksichtsvoll mit dem Lebensraum seiner Werke umzugehen.
En //
Reverse Graffiti – Urban Art in Dialogue with the City
seiLeise first gained recognition for his reverse graffiti – a technique used by only a few artists that requires both technical expertise and special equipment. Instead of applying paint to the wall as usual, reverse graffiti involves cleaning the surface of dirt, paint, and other environmental influences.
In the early stages of his artistic practice, seiLeise used compressed air bottles and sandblasters as his main tools. This approach allowed him to transfer his graphic ideas from the digital space to the public space without relying on traditional painting techniques.
With his reverse graffiti, seiLeise creates sensitive urban artworks that emerge and disappear in harmony with the changing urban space. These works lend dignity to unused places and shape public space without authorization, but without causing damage to property.
The reverse graffiti technique was first used about 20 – 25 years ago by artists such as Paul Curtis (“Moose”) and Klaus Dauven. seiLeise sees this technique as a way to create art in public spaces without breaking the law, while being considerate of the environment in which his works are displayed.











































































