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// 11/2025

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seiLeise // Reverse

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seiLeise // Fine Art

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seiLeise

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De //Der Köl­ner Künst­ler seiL­ei­se, bür­ger­lich Tim Osse­ge, begann sei­ne künst­le­ri­sche Lauf­bahn mit ers­ten spon­ta­nen Inter­ven­tio­nen im Stadt­raum. Über die Jah­re ent­wi­ckel­te er eine prä­zi­se Hand­schrift, die auf Scha­blo­nen­kunst, Paste-Ups, tem­po­rä­ren Instal­la­tio­nen und par­ti­zi­pa­ti­ven Pro­jek­ten basiert. Sein Werk ist geprägt von einer fei­nen Beob­ach­tung gesell­schaft­li­cher Pro­zes­se, die er mit poe­ti­schen, iro­ni­schen oder melan­cho­li­schen Bild­ideen in die Stadt trägt.

Ein prä­gen­der Bestand­teil sei­ner Arbeit ist das Rever­se Graf­fi­ti, das er neben klas­si­schen Stencil-Arbeiten kon­se­quent wei­ter­ent­wi­ckelt hat. Hier ent­ste­hen Moti­ve nicht durch Hin­zu­fü­gen, son­dern durch Ent­fer­nen: Bil­der wer­den sicht­bar, indem Schmutz von Ober­flä­chen gelöst wird. Die­se Tech­nik erwei­tert sei­nen künst­le­ri­schen Aus­druck um eine sub­trak­ti­ve Ebe­ne und fügt sich als gleich­wer­ti­ger Strang in das Gesamt­bild ein – neben Paste-Ups, mehr­schich­ti­gen Scha­blo­nen und orts­be­zo­ge­nen Installationen.

The­ma­tisch beschäf­ti­gen ihn Kon­sum und Über­fluss, digi­ta­le Abhän­gig­kei­ten, öko­lo­gi­sche Fra­ge­stel­lun­gen sowie poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Span­nun­gen. Pro­jek­te wie die Bil­der­su­che laden Passant:innen ein, die Stadt neu zu ent­de­cken, und ver­deut­li­chen, wie stark er den öffent­li­chen Raum als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­flä­che versteht.

Heu­te reicht sein Schaf­fen vom ver­gäng­li­chen Werk im Stadt­raum bis hin zu Arbei­ten in Gale­rien und Samm­lun­gen. Im Span­nungs­feld von Sicht­bar­keit und Unsicht­bar­keit, Dau­er und Ver­gäng­lich­keit, hat sich seiL­ei­se eine fes­te Posi­ti­on inner­halb der deut­schen Street Art Sze­ne erarbeitet.

Die Stadt ist sei­ne Lein­wand, ihre Ober­flä­chen das Mate­ri­al. seiL­ei­se hin­ter­lässt Spu­ren, die nicht laut sind, son­dern lei­se wir­ken. Mal ent­ste­hen sie durch prä­zi­se Scha­blo­nen und auf­wän­di­ge Mehrschicht-Techniken, mal durch Paste-Ups und tem­po­rä­re Instal­la­tio­nen, mal durch das sub­trak­ti­ve Spiel des Rever­se Graf­fi­ti, bei dem Bil­der durch Rei­ni­gung her­vor­tre­ten. Jedes die­ser Ver­fah­ren trägt zur Viel­falt sei­ner künst­le­ri­schen Hand­schrift bei.
Die The­men sei­ner Arbei­ten krei­sen um das Leben unse­rer Zeit: Kon­sum und Erin­ne­rung, digi­ta­le Nähe und rea­le Distanz, poli­ti­sche Kon­flik­te und die Fra­gi­li­tät des Augen­blicks. Mit fei­ner Iro­nie, Melan­cho­lie und poe­ti­scher Schär­fe setzt er klei­ne Inter­ven­tio­nen, die den All­tag unter­bre­chen und neue Per­spek­ti­ven eröffnen.
Der Künst­ler­na­me ist Pro­gramm: seiL­ei­se. In einer Welt vol­ler Reiz­über­flu­tung for­dern sei­ne Wer­ke kei­ne Auf­merk­sam­keit ein – sie fin­den sie. Wer inne­hält, ent­deckt in ihnen Spu­ren, Gedan­ken und Erin­ne­run­gen, die lei­se begin­nen, aber lan­ge nachhallen.

En //The Cologne-based artist seiL­ei­se, who­se real name is Tim Osse­ge, began his artis­tic care­er with spon­ta­neous inter­ven­ti­ons in urban spaces. Over the years, he has deve­lo­ped a distinc­ti­ve style based on sten­cil art, paste-ups, tem­po­ra­ry instal­la­ti­ons, and par­ti­ci­pa­to­ry pro­jects. His work is cha­rac­te­ri­zed by a keen obser­va­ti­on of social pro­ces­ses, which he brings to the city with poe­tic, iro­nic, or melan­cho­lic visu­al ideas.

A defi­ning com­po­nent of his work is rever­se graf­fi­ti, which he has con­sis­t­ent­ly deve­lo­ped along­side clas­sic sten­cil work. Here, motifs are crea­ted not by adding, but by remo­ving: images beco­me visi­ble by remo­ving dirt from sur­faces. This tech­ni­que adds a sub­trac­ti­ve lay­er to his artis­tic expres­si­on and fits into the over­all pic­tu­re as an equal strand — along­side paste-ups, multi-layered sten­cils, and site-specific installations.

The­ma­ti­cal­ly, he is con­cer­ned with con­sump­ti­on and excess, digi­tal depen­den­ci­es, eco­lo­gi­cal issues, and poli­ti­cal and social ten­si­ons. Pro­jects such as the “Bil­der­su­che” invi­te passers-by to redis­co­ver the city and illus­tra­te how stron­gly he under­stands public space as a com­mu­ni­ca­ti­on platform.
Today, his work ran­ges from eph­emeral pie­ces in urban spaces to works in gal­le­ries and coll­ec­tions. Navi­ga­ting the ten­si­on bet­ween visi­bi­li­ty and invi­si­bi­li­ty, per­ma­nence and tran­si­ence, seiL­ei­se has estab­lished a firm posi­ti­on within the Ger­man street art scene.

The city is his can­vas, its sur­faces his mate­ri­al. seiL­ei­se lea­ves traces that are not loud, but rather quiet. Some­ti­mes they are crea­ted using pre­cise sten­cils and ela­bo­ra­te multi-layer tech­ni­ques, some­ti­mes through paste-ups and tem­po­ra­ry instal­la­ti­ons, and some­ti­mes through the sub­trac­ti­ve play of rever­se graf­fi­ti, in which images emer­ge through clea­ning. Each of the­se pro­ces­ses con­tri­bu­tes to the diver­si­ty of his artis­tic signature.
The the­mes of his work revol­ve around life in our time: con­sump­ti­on and memo­ry, digi­tal pro­xi­mi­ty and real distance, poli­ti­cal con­flicts and the fra­gi­li­ty of the moment. With subt­le iro­ny, melan­cho­ly, and poe­tic sharp­ness, he crea­tes small inter­ven­ti­ons that inter­rupt ever­y­day life and open up new perspectives.
His artist name says it all: seiL­ei­se (be quiet). In a world full of sen­so­ry over­load, his works do not demand atten­ti­on — they find it. Tho­se who pau­se to look dis­co­ver traces, thoughts, and memo­ries that begin quiet­ly but lin­ger long after.